GMEX Consulting – Wir bringen Sie in die Welt und die Welt zu Ihnen. https://www.gmexconsulting.com/cms/de Internationale Expansion, Marktbeobachtung, Markteintritt und geostrategische Diversifizierung. Thu, 29 Jan 2026 20:12:33 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Kostenloses Webinar am 12. Februar – Markteintritt USA, wie Sie erfolgreich in den US-Markt einsteigen! Jetzt registrieren. https://www.gmexconsulting.com/cms/de/kostenloses-webinar-am-12-februar-markteintritt-usa-wie-sie-erfolgreich-in-den-us-markt-einsteigen-jetzt-registrieren/ Thu, 29 Jan 2026 20:12:33 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=968 Verpassen Sie nicht die Chance, zu lernen, wie Sie erfolgreich in den US-Markt einsteigen!
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Wenn der Fisch zum Lebensretter wird: Tilapia-Haut heilt Verbrennungen in Brasilien https://www.gmexconsulting.com/cms/de/wenn-der-fisch-zum-lebensretter-wird-tilapia-haut-heilt-verbrennungen-in-brasilien/ Fri, 23 Jan 2026 03:55:11 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=962

In einer brasilianischen Stadt am Meer behandeln Ärzte seit Jahren schwere Verbrennungen mit etwas, das man erst mal nicht erwartet: der Haut von Tilapia-Fischen. In Fortaleza, genauer gesagt im José-Frota-Institut, sieht man Patienten mit Verbänden, die aussehen, als wären sie gerade aus dem Wasser gestiegen – sterile Streifen aus Tilapia-Haut.

Das Ganze klingt erst mal ziemlich ungewöhnlich, fast ein bisschen verrückt. Aber es hat einen ganz praktischen Hintergrund. In Brasilien gibt es einfach viel zu wenig menschliche Haut für Transplantate, Schweinehaut oder die teuren künstlichen Alternativen, die man in den USA kennt. Die wenigen Hautbanken des Landes decken gerade mal ein Prozent des Bedarfs ab. Deshalb landen die meisten Patienten im öffentlichen Gesundheitssystem bei der klassischen Behandlung: täglich Verbandswechsel mit Gaze und Silbersulfadiazin-Creme. Die Creme schützt vor Infektionen, aber sie hilft nicht wirklich beim Heilen, und das ständige Abziehen und Waschen der Wunden ist für die Betroffenen eine Qual.

Da kam den Forschern der Universität von Ceará (UFC) die Idee: Warum nicht die Haut der Tilapia nutzen? Der Fisch wird in Brasilien massenhaft gezüchtet, und seine Haut landete bisher einfach im Müll. Nach intensiven Tests stellte sich heraus, dass sie erstaunliche Eigenschaften hat: viel mehr Kollagen Typ 1 und 3 als menschliche Haut (die Bausteine für Narbenbildung), höhere Reißfestigkeit und bessere Feuchtigkeitsspeicherung. Nach Sterilisation (mit Chemikalien und später Bestrahlung in São Paulo) hält die Haut bis zu zwei Jahre im Kühlschrank.

Bei oberflächlichen zweitgradigen Verbrennungen klebt man die Tilapia-Haut einfach drauf und lässt sie sitzen, bis die Wunde von selbst verheilt. Bei tieferen zweitgradigen Verbrennungen muss man sie ein paar Mal wechseln, aber immer noch deutlich seltener als bei der herkömmlichen Methode. Das Ergebnis: Die Heilung geht schneller (manchmal um mehrere Tage), die Patienten brauchen weniger Schmerzmittel, und der Schmerz insgesamt ist deutlich geringer.

Ein Beispiel ist Antônio dos Santos, ein Fischer, der sich bei einer Gasexplosion auf seinem Boot den ganzen rechten Arm verbrannt hat. Er war bei einer klinischen Studie dabei und sagte später: Nachdem die Fischhaut drauf war, hat der Schmerz wirklich nachgelassen. Es war faszinierend, dass so etwas funktionieren kann.

Die Forscher um Dr. Edmar Maciel, einen Plastischen Chirurgen und Verbrennungsspezialisten, haben das Ganze über Jahre getestet. Es gibt Vergleichsstudien zu menschlicher Haut, Schweinehaut und sogar Froschhaut, und auch Kostenvergleiche laufen. Bisher sieht alles sehr vielversprechend aus: weniger Krankenhaustage, weniger Infektionsrisiko, weniger Materialverbrauch.

In den USA würde so etwas wahrscheinlich nicht so schnell kommen – dort gibt es genug menschliche Spenderhaut, und die Zulassungsbehörden plus Tierschutzorganisationen machen es kompliziert und teuer. Aber in Ländern, wo Ressourcen knapper sind, könnte die Tilapia-Haut ein echter Gamechanger werden. In Brasilien selbst ist das Projekt mittlerweile weiter: Es läuft seit über zehn Jahren, es gibt gefriergetrocknete Versionen, und die UFC sucht gerade Unternehmen, die das Ganze industriell herstellen und vermarkten dürfen.

Ich finde die Geschichte spannend, weil sie zeigt, wie aus einem Nebenprodukt der Fischzucht plötzlich etwas Medizinisch Hochwertiges werden kann. Es ist günstig, verfügbar und hilft Menschen wirklich. Manchmal liegen die besten Lösungen genau vor der Haustür – oder in diesem Fall im Teich nebenan. Wer hätte gedacht, dass ein Alltagsfisch mal zum Lebensretter wird?

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Warum Bionade in den USA scheiterte – und was europäische Unternehmen daraus lernen sollten https://www.gmexconsulting.com/cms/de/warum-bionade-in-den-usa-scheiterte-und-was-europaische-unternehmen-daraus-lernen-sollten/ Thu, 22 Jan 2026 02:40:54 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=959
Bionade. Quelle.

Bionade war einmal das Symbol einer neuen deutschen Getränkekultur: weniger Zucker, natürliche Zutaten, bewusst anders als Cola & Co. In Deutschland traf das Getränk einen Nerv – vor allem bei einem urbanen, bildungsnahen Publikum. Der Erfolg war so groß, dass bald die internationale Expansion folgte. Auch die USA standen auf dem Zettel. Doch dort blieb Bionade eine Randerscheinung. Warum?

Die Antwort ist weniger banal, als sie auf den ersten Blick scheint.

Ein gutes Produkt reicht nicht

In Europa – insbesondere in Deutschland – funktionierte Bionade in einem Umfeld, das bereits auf „Bio“, Zurückhaltung und Funktionalität eingestellt war. Weniger süß galt als Tugend, nicht als Mangel. In den USA hingegen ist der Getränkemarkt anders strukturiert. Geschmack ist dort kein Nebenaspekt, sondern der zentrale Kaufgrund. Gesundheitsargumente helfen – aber nur, wenn der erste Schluck überzeugt.

Bionade schmeckte für viele amerikanische Konsumenten schlicht ungewohnt: säuerlich, malzig, wenig süß. Was in Deutschland als „erfrischend anders“ wahrgenommen wurde, wirkte in den USA eher irritierend. Das Getränk fiel zwischen alle Kategorien: keine klassische Limonade, kein klarer Health Drink, kein funktionales Produkt mit eindeutiger Wirkung.

Kein klares Narrativ, keine klare Kategorie

Ein weiteres Problem war die fehlende Einordnung. In Deutschland existiert die Kategorie „Bio-Limonade“. In den USA nicht. Dort muss ein Produkt sofort verständlich sein: Was ist das? Warum brauche ich es? Und warum gerade dieses?

Bionade beantwortete diese Fragen nicht klar genug. Kombucha konnte später mit Darmgesundheit und Fermentation punkten. Vitaminwater versprach Funktion und Energie. Sparkling Water setzte auf Einfachheit. Bionade hingegen verlangte Erklärung – und Erklärung ist im amerikanischen Einzelhandel ein Luxus, den sich kaum ein Produkt leisten kann.

Premiumpreis ohne Premium-Story

Bionade war teurer als klassische Softdrinks, ohne sich als echtes Premiumprodukt zu inszenieren. In den USA funktioniert höhere Preispositionierung nur mit einem starken emotionalen oder funktionalen Mehrwert. Lifestyle, Status, Performance oder klarer Nutzen – irgendetwas davon muss sofort erkennbar sein.

Die eher nüchterne, moralisch aufgeladene Markenkommunikation, die in Deutschland gut funktionierte, wirkte in den USA blass. Das Produkt erschien „richtig“, aber nicht begehrenswert.

Distribution: zu vorsichtig für einen aggressiven Markt

Auch die Markteinführung verlief zurückhaltend. Statt auf breite Sichtbarkeit setzte man auf Bio- und Spezialgeschäfte. Das mag zur Marke gepasst haben, reichte aber nicht aus, um in einem extrem kompetitiven Markt überhaupt wahrgenommen zu werden. US-Erfolge im Getränkebereich entstehen fast immer durch massive Präsenz, schnelle Skalierung und hohe Probierquote.

Bionade blieb ein Nischenprodukt – und Nischen überleben in den USA nur, wenn sie entweder extrem profitabel oder kulturell aufgeladen sind.

Die Lehre aus dem Bionade-Fall

Bionade ist kein Beispiel für ein schlechtes Produkt. Im Gegenteil. Es ist ein Lehrstück darüber, wie gefährlich es ist, den eigenen Heimmarkt als Maßstab zu nehmen.

Der entscheidende Fehler lag nicht im Getränk, sondern in den Annahmen:

  • dass „weniger süß“ automatisch als besser verstanden wird

  • dass europäische Werte eins zu eins übertragbar sind

  • dass Qualität sich ohne laute Erzählung durchsetzt

Der US-Markt belohnt Klarheit, Selbstbewusstsein und emotionale Ansprache. Wer dort erfolgreich sein will, muss nicht nur sein Produkt, sondern oft auch seine Denkweise anpassen.

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Brasiliens 100-Milliarden-Handel mit der EU steht vor der größten Neuausrichtung seit Jahren https://www.gmexconsulting.com/cms/de/brasiliens-100-milliarden-handel-mit-der-eu-steht-vor-der-grosten-neuausrichtung-seit-jahren/ Tue, 20 Jan 2026 02:51:31 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=957

100 Milliarden Dollar Handelsvolumen klingen nach einer abgeschlossenen Erfolgsgeschichte. Tatsächlich erreichte der Warenverkehr zwischen Brasilien und der Europäischen Union 2025 genau 100,1 Milliarden US-Dollar – umgerechnet rund 538 Milliarden Reais.

Doch die spannendere Zahl ist nicht die Größe, sondern die Balance: Brasilien exportierte Waren im Wert von 49,8 Milliarden Dollar und importierte für 50,3 Milliarden Dollar. Ein minimales Defizit von 0,5 Milliarden. Anders gesagt: Kein Boom, der bereits stattgefunden hat – sondern eine stabile Plattform, auf der sich etwas entwickeln kann.

Die Struktur des Handels ist wenig überraschend. Brasilien liefert vor allem das, was es produziert und fördert: Rohöl, ungerösteten Kaffee, Sojaschrot. Die Exporte laufen überwiegend über wenige europäische Drehscheiben. Fünf Länder vereinten rund 73 Prozent des gesamten Volumens auf sich: die Niederlande (11,7 Milliarden Dollar), Spanien (8,8 Milliarden), Deutschland (6,5 Milliarden), Italien (5,4 Milliarden) und Belgien (4,0 Milliarden). Innerhalb Brasiliens stammen die meisten Ausfuhren aus Rio de Janeiro, São Paulo und Minas Gerais.

Der eigentliche Kontext liegt jedoch hinter diesen Zahlen. Brasilien versucht, sein außenwirtschaftliches Gleichgewicht neu zu justieren – ohne sich klar auf eine Seite zu schlagen. China bleibt der Schwergewichtspartner: Der bilaterale Handel erreichte 2025 mit 171 Milliarden Dollar einen neuen Rekord, ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber 2024. Allein die Importe aus China beliefen sich auf 70,9 Milliarden Dollar.

Die USA liegen deutlich darunter. Je nach Schätzung kommt der Handel mit den Vereinigten Staaten auf rund 83 Milliarden Dollar. Brasiliens Exporte dorthin gingen 2025 um 6,6 Prozent zurück – auch als Folge neuer Zoll- und Handelsspannungen. Europa ist damit zwar nicht der größte Partner, aber derjenige, der etwas anderes bietet: Stabilität bei Regeln und Standards.

Genau hier setzt das Mercosur-EU-Abkommen an. Nach Jahren der Ankündigungen soll es nun von der politischen Erklärung zur Unterzeichnung übergehen – gefolgt von einem langen Ratifizierungsprozess. Parallel dazu startet die brasilianische Regierung ein neues „Opportunities Panel“, das Produkte, Märkte und Bundesstaaten systematisch mit konkreten Geschäftschancen verknüpfen soll.

Die eigentliche Wirkung des Abkommens ist weniger spektakulär, dafür umso wichtiger im Alltag: weniger technische Handelshemmnisse, klarere sanitäre Vorschriften, besser vorhersehbare Standards und mehr Rechtssicherheit für Dienstleistungen und Investitionen. Der Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen wird ausgeweitet, wobei Beschaffungen des öffentlichen Gesundheitssystems ausgenommen bleiben. Für sensible Branchen wie die Automobilindustrie sind Schutzmechanismen vorgesehen.

Langfristige Berechnungen des brasilianischen Außenministeriums bis 2044 zeichnen ein moderates, aber solides Bild: ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,34 Prozent (rund 37 Milliarden Reais bzw. 7 Milliarden Dollar), Investitionen plus 0,76 Prozent (13,6 Milliarden Reais), zusätzliche Exporte von 52,1 Milliarden Reais und Importe von 42,1 Milliarden Reais.

Rechnet man parallele Handelsabkommen hinzu, könnten sich die Effekte auf insgesamt 67,6 Milliarden Reais zusätzliches BIP und 25,3 Milliarden Reais an Extra-Investitionen summieren. Der 100-Milliarden-Handel mit Europa ist damit weniger ein Endpunkt – als vielmehr der Ausgangspunkt für Brasiliens nächste wirtschaftliche Neujustierung.

 

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Zhejiang setzt auf 3- bis 7-Nanometer-Chips – Chinas Antwort auf die US-Blockade https://www.gmexconsulting.com/cms/de/zhejiang-setzt-auf-3-bis-7-nanometer-chips-chinas-antwort-auf-die-us-blockade/ Tue, 20 Jan 2026 02:14:49 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=955

China dreht weiter an der Schraube in der Chip-Rivalität mit den USA. Die Provinz Zhejiang, Heimat von Tech-Riesen wie Alibaba und dem Roboter-Startup Unitree, hat gerade ein ambitioniertes Fünfjahresprogramm vorgestellt: Bis 2030 soll es rasante Fortschritte bei Chip-Design und Wafer-Produktion im 3- bis 7-Nanometer-Bereich geben. Das ist kein kleiner Nebenplan – es geht um Low-Power-High-End-Chips für Allzweck- und KI-Anwendungen, plus die fünfte Generation der offenen RISC-V-Architektur.

Das Dokument, das kürzlich von staatlichen Medien zuerst aufgegriffen wurde, liest sich wie eine direkte Kampfansage an die US-Exportkontrollen. Seit Jahren schrauben die Amerikaner die Daumenschrauben enger: Keine modernsten Nvidia-GPUs mehr für China, Einschränkungen bei fortschrittlicher Lithografie-Ausrüstung – das Ganze soll Pekings Tech-Aufstieg bremsen. Stattdessen wird jetzt überall im Land auf Eigenständigkeit gesetzt, und Zhejiang positioniert sich als einer der Vorreiter.

Warum ausgerechnet 3 bis 7 nm? Weil das der Sweet Spot für richtig leistungsstarke, aber energieeffiziente Chips ist. Ein 7-nm-Chip packt schon 90 bis 100 Millionen Transistoren pro Quadratmillimeter, bei 3 nm sind es 200 bis 224 Millionen. Genau diese Dichte braucht man für KI-Modelle, die immer größer und hungriger werden. TSMC, der Weltmarktführer aus Taiwan, macht mit seinen 3-, 5- und 7-nm-Prozessen inzwischen 77 Prozent seines Wafer-Umsatzes im letzten Quartal 2025 – das zeigt, wie entscheidend diese Nodes für die globale Tech-Wirtschaft sind.

Zhejiang will da nicht nur mitreden, sondern mitmischen. Die Provinz ist kein Neuling: Alibaba sitzt hier, baut eigene Server-Chips und investiert massiv in Cloud und KI. Unitree zeigt, was mit smarter Hardware in Robotik möglich ist. Jetzt kommt der nächste Schritt: gezielte Förderung von Design-Häusern und Fertigungskapazitäten, die unabhängig von westlicher Tech funktionieren sollen.

Das passt ins große Bild. Peking drängt seit Jahren auf technologische Selbstversorgung – „Made in China 2025“ war nur der Anfang. Inzwischen sprechen sogar Xi Jinping und andere von Durchbrüchen in AI und Halbleitern 2025. Andere Regionen wie Shenzhen oder Shanghai ziehen ähnlich nach. Überall entstehen Pläne für mehr heimische Produktion, bessere RISC-V-Implementierungen (die Open-Source-Alternative zu ARM und x86) und Wege, Sanktionen zu umgehen.

Klar, China hinkt bei den allerneuesten Nodes noch hinterher – SMIC schafft 7 nm, aber nicht in dem Volumen und der Effizienz wie TSMC oder Samsung. Doch der Druck von außen wirkt wie ein Turbo: Firmen wie Huawei mit ihren Ascend-Chips, DeepSeek mit effizienten Modellen ohne Nvidia-Hardware, oder neue Player, die auf hybriden oder chiplet-basierten Designs setzen – das alles beschleunigt den Fortschritt.

Für den Rest der Welt bedeutet das: Die Abhängigkeit von einer Handvoll Lieferanten wird brüchiger. Wenn Zhejiang (und China insgesamt) wirklich in 3-7-nm-Qualität skalieren kann, ändert das nicht nur die KI-Landschaft, sondern auch, wer künftig die Preise und Standards diktiert. Die USA setzen auf Blockade, China auf Ausdauer und Massenmobilisierung. Wer am Ende die Nase vorn hat, zeigt sich vielleicht schon in den nächsten paar Jahren.

Eins ist sicher: In der Tech-Welt wird es nie wieder so sein wie vor den Sanktionen. Und Provinzen wie Zhejiang sind mittendrin dabei, die neue Realität zu formen.

 

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Sind Sie bereit, international zu expandieren? USA? Brasilien? China? https://www.gmexconsulting.com/cms/de/sind-sie-bereit-international-zu-expandieren-usa-brasilien-china/ Mon, 19 Jan 2026 01:02:17 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=953

Das Bild zeigt eine Walmart-Einkaufstüte aus Deutschland. Walmart ist auf dem deutschen Markt spektakulär gescheitert und hat dabei mehrere Milliarden verloren. Selbst ein Unternehmen mit enormen finanziellen Ressourcen und erstklassiger Logistik kann in Auslandsmärkten scheitern. Erfolg erfordert, sich an lokale Kultur und Marktgegebenheiten anzupassen. Dabei können wir Sie unterstützen.

 

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Harvard fällt auf Platz drei in den Leiden-Rankings – China stürmt voran https://www.gmexconsulting.com/cms/de/harvard-fallt-auf-platz-drei-in-den-leiden-rankings-china-sturmt-voran/ Sat, 17 Jan 2026 00:14:30 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=948

Harvard, der Name, der jahrzehntelang für Spitzenforschung stand, ist in den CWTS Leiden Rankings 2025 auf den dritten Platz abgerutscht. An der Spitze steht jetzt die Zhejiang University aus China. Den zweiten Rang belegt die University of Toronto – doch der Trend ist eindeutig: China überholt die USA in der reinen Forschungsproduktivität.

Ich verfolge Universitätsrankings schon lange, und dieses Ergebnis fühlt sich anders an als die üblichen Listen. Die Leiden-Rankings, erstellt vom Centre for Science and Technology Studies der Universität Leiden in den Niederlanden, verzichten bewusst auf den ganzen Prestige-Kram: Keine Umfragen zu Reputation, keine Punkte für berühmte Absolventen oder Lehrqualität. Hier zählen nur harte Zahlen – wie viele Artikel eine Uni in anerkannten Zeitschriften veröffentlicht und vor allem, wie oft diese Arbeiten von anderen Forschern zitiert werden. Die Daten stammen aus der Web of Science-Datenbank, decken Publikationen vor allem von 2019 bis 2022 ab, Zitationen bis 2024. Kein Schnickschnack, nur Bibliometrie pur.

Besonders auffällig ist Chinas Dominanz. Von rund 1.600 weltweit gerankten Universitäten kommen 365 aus China – mehr als aus jedem anderen Land. Und ganz oben hat sich das Bild dramatisch verändert. Dass Zhejiang University die Nummer eins ist, kommt nicht aus dem Nichts. Dahinter stecken über ein Jahrzehnt massiver, gezielter Investitionen: Programme wie Project 985, Project 211 und die aktuelle Double-First-Class-Initiative haben Milliarden in Forschungskapazitäten, Top-Talente und Publikationen in hochzitierten Bereichen gesteckt – vor allem in Biomedizin, Ingenieurwissenschaften und Materialforschung.

Fachleute nennen mehrere Gründe für den Aufstieg. Erstens das pure Volumen: China produziert inzwischen mehr wissenschaftliche Papers pro Jahr als jedes andere Land, und die Qualität (gemessen an Zitationen) holt rapide auf. Zweitens kluge Kooperationen: Chinesische Forscher arbeiten extrem viel international zusammen. Die Leiden-Methode der „fractional counting“ – bei der der Credit anteilig nach Affiliationen aufgeteilt wird – belohnt genau das und treibt die Scores nach oben. Wie ein Experte es formulierte: China ist „Meister der strategischen Kooperation“ geworden, oft mit Partnern aus Europa oder den USA, um den Impact zu maximieren.

Auf der anderen Seite kämpfen US-Unis wie Harvard mit Gegenwind. Die staatliche Forschungsförderung stagniert seit Jahren, während die Kosten steigen. Es gibt Berichte, dass Einwanderungsregeln es schwerer machen, internationale Talente zu halten – und genau die sind das Rückgrat vieler Spitzenlabore. Politische Spannungen auf dem Campus tun ihr Übriges. Harvard bringt immer noch unglaublich einflussreiche Arbeiten hervor (oft führt es bei den meistzitierten Papers), aber in reinen Produktivitätsmetriken ist es nicht mehr unantastbar.

Das geht weit über akademisches Kräftemessen hinaus. Forschungsoutput hängt eng mit Innovation, Patenten, wirtschaftlichem Vorsprung und sogar nationaler Macht in technologiegetriebenen Bereichen zusammen. China verknüpft wissenschaftliche Stärke offen mit geopolitischen Zielen – Peking spielt das lange Spiel und will die F&E-Ausgaben bis 2030 auf 3 Prozent des BIP steigern. Die USA haben da bisher keinen vergleichbaren konstanten Aufwärtstrend bei Förderung und Politik gezeigt.

Andere Rankings zeichnen ein anderes Bild. In umfassenderen Listen wie der Times Higher Education 2026 steht Oxford immer noch an der Spitze, mehrere US-Unis (darunter Harvard und Stanford) tummeln sich in den Top Five oder Ten. Reputation und Ressourcen geben den Amerikanern dort noch Vorteile. Aber die Leiden-Zahlen sind ein Warnsignal: Das Schwergewicht der reinen wissenschaftlichen Produktion verschiebt sich nach Osten, und zwar schnell.

Caroline Wagner, eine Forscherin, die diese Entwicklungen genau beobachtet, spricht von einer „fundamentalen Neuverteilung globaler akademischer Macht“. Andere sehen es ähnlich – das ist keine Laune, sondern gezielte Politik, die Früchte trägt. Die Frage ist jetzt, ob amerikanische Hochschulen (und die Regierung dahinter) mit frischem Geld und Reformen gegensteuern oder ob der Abstand weiter wächst.

Für alle, die in der Hochschullandschaft, in der Tech-Branche oder einfach nur bei den nächsten großen Durchbrüchen hinschauen, lohnt es sich, das im Auge zu behalten. Die alten Gewissheiten, wer in der Wissenschaft führt, gelten nicht mehr so uneingeschränkt wie früher.

Es passiert. In China. Können Sie es sich leisten, nicht in China zu sein? Reden Sie mit uns.  – wir helfen Ihnen, in China erfolgreich zu sein.

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Hannover Messe Industrie 2026. Partnerland Brasilien. https://www.gmexconsulting.com/cms/de/hannover-messe-industrie-2026-partnerland-brasilien/ Thu, 15 Jan 2026 17:18:16 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=945

Hannover Messe.

Sind Sie bereit, den brasilianischen Markt professionell und effizient zu erobern? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch – wir helfen Ihnen, die richtige Führungskraft zu finden und Ihre Expansion zum Erfolg zu machen.

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Fractional CEO für den US-Markt: Strategische Führung ohne Vollzeitverpflichtung https://www.gmexconsulting.com/cms/de/fractional-ceo-fur-den-us-markt-strategische-fuhrung-ohne-vollzeitverpflichtung/ Wed, 07 Jan 2026 00:02:55 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=938 In einer Zeit, in der Unternehmen – insbesondere aus Europa und Deutschland – den attraktiven US-Markt erschließen möchten, stoßen sie oft auf Herausforderungen: Hohe Komplexität durch regulatorische Anforderungen, kulturelle Unterschiede, intensive Konkurrenz und die Notwendigkeit schneller, fundierter Entscheidungen. Viele mittelständische Unternehmen und Start-Ups benötigen hier erfahrene CEO-Expertise, ohne die Kosten und Bindung einer vollzeitlichen Führungskraft tragen zu müssen. Genau hier setzt das Modell des Fractional CEO an – eine flexible, hochprofessionelle Lösung, die in den USA bereits etabliert ist und immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Was ist ein Fractional CEO?

Ein Fractional CEO (auch Part-Time- oder Interim-CEO) ist ein erfahrener Top-Manager, der auf Teilzeitbasis strategische Führung übernimmt. Im Gegensatz zu einem klassischen Berater agiert er als integrierter Leader: Er trifft Entscheidungen, steuert Teams, entwickelt Strategien und trägt Verantwortung für Ergebnisse – jedoch nur für die tatsächlich benötigte Zeit (z. B. 1–3 Tage pro Woche oder projektbasiert).

Besonders für den US-Markteintritt eignet sich dieses Modell ideal: Ein Fractional CEO mit tiefem Marktkenntnis in den USA kann Ihr Unternehmen durch die Phasen der Expansion begleiten, ohne dass Sie sofort eine teure Vollzeitposition schaffen müssen.

Die Vorteile eines Fractional CEOs für Ihren US-Markteintritt

  • Kosteneffizienz: Sie erhalten C-Level-Expertise zu einem Bruchteil der Kosten einer Vollzeitstelle (inkl. Sozialabgaben, Boni etc.). Ideal für Wachstumsphasen, in denen Budgets begrenzt sind.
  • Schnelle Umsetzung: Erfahrene Fractional CEOs bringen bewährte Netzwerke, Marktkenntnisse und Best Practices mit – speziell für den US-Markt (z. B. FDA-Regulierungen, Vertriebspartnerschaften oder Funding-Runden).
  • Flexibilität und Skalierbarkeit: Die Zusammenarbeit kann je nach Bedarf angepasst werden – von der initialen Marktanalyse über die Gründung einer US-Tochter bis hin zur langfristigen Skalierung.
  • Risikominimierung: Ein Fractional CEO hilft, typische Fallstricke beim US-Entry zu vermeiden, wie falsche Standortwahl, kulturelle Missverständnisse oder ineffiziente Strukturen.
  • Objektive Expertise: Als externer Profi bringt er frische Perspektiven und unvoreingenommene Entscheidungen ein, oft ergänzt durch Erfahrungen aus mehreren Branchen und Unternehmen.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Fractional CEO in den USA ist

Der US-Markt bleibt der größte und innovativste der Welt, bietet aber auch hohe Hürden. Viele europäische Unternehmen scheitern am fehlenden lokalen Leadership. Mit einem Fractional CEO, der den Markt aus erster Hand kennt, können Sie schneller Fuß fassen – sei es in Tech-Hubs wie Silicon Valley, industriellen Zentren oder Verbrauchermärkten.

Bei GMEX Consulting unterstützen wir Sie nicht nur bei der klassischen Markteintrittsberatung in die USA, sondern vermitteln und integrieren auch passende Fractional CEOs in Ihr Expansionsvorhaben. Unsere Expertise in internationaler Expansion, kombiniert mit einem starken Netzwerk in den USA, Brasilien und China, sorgt dafür, dass Ihre Strategie nahtlos umgesetzt wird.

Sind Sie bereit, den US-Markt professionell und effizient zu erobern? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch – wir helfen Ihnen, die richtige Führungskraft zu finden und Ihre Expansion zum Erfolg zu machen.

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Leiden University Ranking Traditional Edition 2025 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/leiden-university-ranking-traditional-edition-2025/ Mon, 29 Dec 2025 23:43:58 +0000 https://www.gmexconsulting.com/cms/de/?p=899 Leiden University Ranking Traditional Edition 2025

Da läuft der Westen nur noch unter ferner liefen….

 

Es passiert. In China. Können Sie es sich leisten, nicht in China zu sein? Reden Sie mit uns.  – wir helfen Ihnen, in China erfolgreich zu sein.

 

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