{"id":536,"date":"2024-12-28T01:14:33","date_gmt":"2024-12-28T01:14:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/?p=536"},"modified":"2024-12-28T01:21:41","modified_gmt":"2024-12-28T01:21:41","slug":"datev-branchenbarometer-studie-warnt-alarmierend-fur-den-wirtschaftsstandort-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/datev-branchenbarometer-studie-warnt-alarmierend-fur-den-wirtschaftsstandort-deutschland\/","title":{"rendered":"DATEV-Branchenbarometer-Studie warnt: \u201eAlarmierend f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-540\" src=\"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/die_meistgenannten_risiken.avif\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"401\" \/><\/p>\n<p>Die steuerberatenden Berufe fordern dringend <strong>B\u00fcrokratieabbau<\/strong>,\u00a0<strong>Steuererleichterungen<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Investitionen in die Infrastruktur<\/strong>, um den deutschen Mittelstand zu unterst\u00fctzen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Rahmen des DATEV-Branchenbarometers.Obwohl die Berater die gegenw\u00e4rtige Lage der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) insgesamt als vorsichtig positiv einsch\u00e4tzen, sind die Prognosen f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsentwicklung in den n\u00e4chsten sechs Monaten deutlich pessimistischer. Zudem stellen die Steuerkanzleien in ihrem Mandantenkreis eine signifikante Anzahl von Betriebsaufgaben fest, die nicht nur auf Insolvenzen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, sondern auch auf andere Faktoren.\u201eDringender Bedarf an b\u00fcrokratischen und steuerlichen Erleichterungen f\u00fcr den Mittelstand\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-539\" src=\"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/top_5_gruende_fuer_ungeplante_betriebsaufgabe.avif\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"320\" \/><\/p>\n<p>\u201eDie t\u00e4glichen Erfahrungen der Steuerberater sind alarmierend f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland\u201c, erkl\u00e4rt DATEV-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Robert Mayr. \u201eWir ben\u00f6tigen dringend b\u00fcrokratische und steuerliche Erleichterungen f\u00fcr den Mittelstand, der als gr\u00f6\u00dfter Arbeitgeber das R\u00fcckgrat der deutschen Wirtschaft bildet. Die Politik muss schnell handeln, damit dieses R\u00fcckgrat auch in Zukunft die deutsche Wirtschaft st\u00fctzen kann.\u201c Die drei gr\u00f6\u00dften wirtschaftlichen Risiken f\u00fcr Unternehmen identifizieren die Steuerberater im\u00a0<strong>Fachkr\u00e4ftemangel<\/strong>, der\u00a0<strong>\u00dcberregulierung<\/strong>\u00a0sowie in\u00a0<strong>steigenden Arbeitskosten<\/strong>. 82 %, 80 % und 68 % der Befragten sehen in diesen Bereichen ein hohes oder sehr hohes Risiko f\u00fcr ihre Mandanten. Dementsprechend wird die Personalsituation von 67 % der Befragten als schlecht oder sehr schlecht eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-538\" src=\"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/gruende_fuer_verlagerung_ins_ausland.avif\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"308\" \/><\/p>\n<p><strong>Betriebsaufgaben im Blick<\/strong><\/p>\n<p>Ein h\u00e4ufig genutzter Indikator f\u00fcr die wirtschaftliche Lage ist die Insolvenzquote, wie sie beispielsweise vom IWH Halle erhoben wird. Diese Quote spiegelt jedoch nur bedingt die Realit\u00e4t wider, da nicht jede Betriebsaufgabe eine Insolvenz darstellt; es gibt auch geplante Betriebsaufgaben oder einen R\u00fcckgang bei Neugr\u00fcndungen.Laut dem DATEV-Branchenbarometer haben in den letzten zw\u00f6lf Monaten 1,6 % der Mandanten von befragten Steuerkanzleien ihren Betrieb aufgegeben oder ins Ausland verlagert. Ein wesentlicher Grund daf\u00fcr ist die mangelnde Rentabilit\u00e4t, die sowohl bei ungeplanten (43 %) als auch bei geplanten Betriebsaufgaben (34 %) sowie bei Verlagerungen ins Ausland (27 %) angef\u00fchrt wird. Auch der Fachkr\u00e4ftemangel spielt mit 21 %, 29 % und 20 % eine bedeutende Rolle.Geplante Betriebsaufgaben erfolgen h\u00e4ufig aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden (62 %) oder aufgrund fehlender Nachfolgeregelung (60 %), w\u00e4hrend bei ungeplanten Betriebsaufgaben Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse (46 %) am h\u00e4ufigsten genannt werden. Insgesamt \u00fcberwiegen geplante Betriebsaufgaben, w\u00e4hrend ungeplante und Verlagerungen ins Ausland seltener vorkommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-537\" src=\"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/aussicht_fuer_die_naechsten_6_monate.avif\" alt=\"\" width=\"628\" height=\"305\" \/><\/p>\n<p><strong>Negative Aussichten<\/strong><\/p>\n<p>Die befragten Kanzleien bewerten die wirtschaftlichen Perspektiven ihrer Mandanten hinsichtlich Personalkosten und allgemeiner Kostenentwicklung sehr skeptisch. So sehen 70,6 % eine negative Entwicklung der Personalsituation, w\u00e4hrend 61,3 % die Personalkosten und 56,4 % die allgemeinen Kosten im kommenden Halbjahr als problematisch einsch\u00e4tzen. Diese Zur\u00fcckhaltung spiegelt sich auch in den geplanten Investitionen wider, wo 44 % der Antworten negativ ausfallen. Insgesamt zeigen sich je nach Branche, Unternehmensgr\u00f6\u00dfe und Region unterschiedliche Einsch\u00e4tzungen; das \u00fcberwiegende negative Bild bleibt jedoch bestehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Interessiert an Expansion oder Verlagerung? Nach China oder in die USA? <a href=\"https:\/\/www.gmexconsulting.com\/cms\/de\/kontakt\/\">Reden Sie mit uns.\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die steuerberatenden Berufe fordern dringend B\u00fcrokratieabbau,\u00a0Steuererleichterungen\u00a0und\u00a0Investitionen in die Infrastruktur, um den deutschen Mittelstand zu unterst\u00fctzen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Rahmen des DATEV-Branchenbarometers.Obwohl die Berater die gegenw\u00e4rtige Lage der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) insgesamt als vorsichtig positiv einsch\u00e4tzen, sind die Prognosen f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsentwicklung in den n\u00e4chsten sechs Monaten deutlich pessimistischer. 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