China holt bei KI schnell auf. Das zeigt auch der neue AI-Index der Stanford University. Bei der Performance von Modellen ist der Abstand zu den USA inzwischen deutlich kleiner geworden. Gleichzeitig veröffentlicht China mehr wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Künstliche Intelligenz als jedes andere Land.

Und trotzdem bleibt ein Bereich klar von den USA dominiert: die Infrastruktur. Während viel über Modelle, Benchmarks und neue Releases gesprochen wird, passiert die eigentliche Machtverschiebung im Hintergrund – in Rechenzentren, Stromverbrauch und physischer Kapazität. Die Zahlen sind eindeutig: Die USA kommen auf rund 5.427 Rechenzentren, China auf etwa 449. Das ist kein kleiner Vorsprung, sondern eine ganz andere Größenordnung. Wer mehr Rechenzentren hat, hat mehr Zugriff auf Rechenleistung – und damit mehr Möglichkeiten, KI im großen Maßstab zu betreiben. Auch beim Energieverbrauch wird klar, wie groß die Dimension inzwischen ist. Bis Ende 2025 liegt der Strombedarf von KI-Rechenzentren weltweit bei etwa 29,6 Gigawatt. Das entspricht ungefähr dem gesamten Verbrauch des Bundesstaates New York.

Was man daraus mitnehmen kann: China ist stark in Geschwindigkeit und Forschung. Die USA sind stark in Infrastruktur und Umsetzung. Oder einfacher gesagt: China wird schneller, aber die USA haben noch die Maschinen. Für Unternehmen, die sich mit Markteintritt oder Expansion beschäftigen, ist das kein theoretisches Thema. Es geht darum zu verstehen, wo welche Voraussetzungen vorhanden sind – und wo Skalierung tatsächlich möglich ist. Am Ende entscheidet nicht nur, wer die bessere KI baut. Sondern auch, wer sie zuverlässig betreiben kann.

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